StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Dawn of War II: Chaos Rising

Ein Jahr ist vergangen, seit der Angriff der Tyraniden abgewehrt wurde. Doch Frieden kennt das Warhammer-Universum nicht, und so steht schon die nächste Gefahr auf der Matte der Space Marines. Um die zu erläutern muss man allerdings ein wenig weiter ausholen. Viele Jahre ist es her, da verfügten die Space Marines über ein weiteres Heim, den Planeten Aurelia. Aurelia lag nah am Rand gefährlicher Warpstürme – und so war das Schicksal des Planeten besiegelt. Er verschwand in den Wirren zwischen Raum und Zeit. Verloren für alle Ewigkeit.



Hunderte Jahre später geschieht das Unerwartete: Die Space Marines fangen ein Space Marines Notsignal auf, dass dem Planeten Aurelia zugeordnet werden kann. Scheinbar ist Aurelia aus den Wirren zwischen Raum und Zeit wieder aufgetaucht. Die Space Marines fackeln nicht lang und entsenden ein Trupp, um die Quelle des Notsignals zu überprüfen. Dort angekommen treffen die Space Marines auf alte Bekannte, denen sie lieber aus dem Weg gegangen wären: Den Chaos Space Marines. Aber auch noch mehr bekannte Gegner sind mit von der Partie.

Space Marines vs. Space Marines

Die Space Marines stehe also einer neuen Gefahr gegenüber, die überwunden werden muss. Und genau dies ist die Aufgabe des Spielers in der Kampagne von Dawn of War II: Chaos Rising. Von diesem Punkt an tummelt sich der Spieler aber nicht nur auf Aurelia, auch bekannten Planeten wie Calderis oder Meridian werden erneute Besuche abgestattet. Entsprechend müssen die Space Marines auch nicht nur gegen ihr Chaos-Pendant ins Feld ziehen, auch die Linien der Widersacher sind mit alten Bekannten gestopft, den Eldar und Orks beispielsweise.

 

Die Chaos Space Marines treten wieder auf den Plan...


Dabei wird der Spieler mit allerlei Aufgaben betraut, die sich angenehm abwechslungsreich spielen. Das Repertoire reicht vom Verteidigen oder Einnehmen einer Stellung bis zum Absolvieren einer Wegstrecke unter Zeitdruck. Entwickler Relic Entertainment hat die Missionen außerdem mit allerlei Nebenaufgaben versehen, die ebenfalls erledigt werden müssen. Dazwischen mogeln sich aber auch immer wieder typische Strategie-Einsätze von der Stange, die der Spieler bis zur nächsten relevanten Mission beackern muss. Davon gibt es nun aber deutlich weniger.

Neue alte Bekannte

Dawn of War II: Chaos Rising gibt dem Spieler nicht die Möglichkeit die Kampagne aus Sicht beider Parteien zu erleben – und so muss sich der Spieler wohl oder übel für die Rolle der Space Marines entscheiden. Spielerisch zur Verfügung stehen die Chaos Space Marines lediglich im Mehrspieler-Modus. Das Einheiten-Repertoire bietet die alten Bekannten wie der  Chaoshexer mit seinen psionischen Kräften, Seuche-Marines, Panzerfahrzeuge und Dämonen wie den Zerfleischer oder Verpester. Insgesamt ähneln sie den Space Marines aber doch recht stark.

 

... und bringen ein paar große Freunde mit


Mit den Chaos Space Marines hat auch die Korruption Einzug ins Spiel gehalten. Verfluchte Objekte und die Nutzung bestimmter Fähigkeiten sorgen dafür, dass der Korruptions-Wert steigt. Und desto höher der Wert steigt, desto mehr dunkle Fähigkeiten werden vom Spiel freigegeben. So können die Truppen bald durch das Töten von Gegnern ihre eigene Lebensenergie erhöhen oder in einen besonders mächtigen Blutrausch verfallen. Nicht umsonst prangt auf der Rückseite der Verpackung der Satz „Schwören Sie den dunklen Göttern Loyalität“.

Chaos-Widerstand

Dawn of War II: Chaos Rising beinhaltet neben der Kampagne, die übrigens auch kooperativ spielbar ist, den Mehrspieler-Modus „Der letzte Widerstand“. Ein ebenfalls kooperative Spielmodus für bis zu vier menschliche Spieler, die sich immer und immer wieder neuen Feindwellen stellen müssen, die über sie hereinbrechen. Die allein lauffähige Erweiterung fügt mit dem Chaoshexer und dem Schwarmtyrant der Tyraniden zwei neue Charaktere hinzu, für die sich Spieler zu Beginn des letzten Widerstandes entscheiden können. Außerdem enthalten sind die Modi Deathmatch, Team-Deathmatch und Vernichtung.

 

Chaos Rising brennt ein schickes Effekt-Feuerwerk ab


Technisches Grundgerüst der Erweiterung ist Warhammer 40.000: Dawn of War II, das vor einem Jahr erschien. Das Strategiespiel hat seitdem aber nichts von seiner Schönheit und seinem Glanz verloren. Sehr detaillierte Einheiten kämpfen sich prächtig animiert über die teilweise etwas tristen Umgebungen, begleitet von wunderschönen Effekten – die sind eine wahre Augenweide. Akustisch stimmt auch alles – angefangen beim atmosphärischen Soundtrack, über die kräftige Kulisse während der Kämpfe bis hin zur sehr guten deutschen Vertonung der Strategie-Erweiterung.

Fazit:
Bei dem Schritt von Warhammer 40.000: Dawn of War hin zu Dawn of War II hat Relic Entertainment einige Altlasten über Bord geworfen – den Basisbau beispielsweise. Es kam den schnellen und actionreichen Schlachten sehr zu gute. Von Dawn of War II hin zu Chaos Rising haben die Entwickler noch einmal ein wenig den Rotstift angesetzt und einige der Lückenfüller-Missionen gestrichen. Zu Gute kommt es wieder den Schlachten. Und genau die sind auch der Glanzpunkt der Erweiterung – spielerisch, atmosphärisch als auch grafisch. Auch wenn die strategische Herausforderung mittlerweile ein wenig auf der Strecke bleibt.

 

Drucken | review | 14.06.2010, 22:07 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
 THQ
Vertrieb
 THQ
Erscheinungstermin
 März 2010
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Strategie


Tops & Flops
schicke Effekte
schnelle Schlachten
gelungene Akustik
kooperativer Spielmodus
spannende Geschichte
nur Space Marines in der Kampagne
freies Speichern nicht möglich

System-Vorraussetzungen
Minimal
3,2 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
8,5 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
8,5 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
90%
Sound
90%
Bedienung
80%
Umfang
80%
Motivation
80%
Multiplayer
90%
Gesamtwertung: 85%

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