StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

Mehr lesen...
Mega-Gaming Login
Email
Passwort

Kennwort vergessen?
Registrieren?
Newsletter
 
Computer
 
 
   
 
 
Sie befinden sich hier:  Startseite / Artikel / Computer
Bioshock 2

Freidenker gibt es heutzutage nicht mehr allzu viele. Kein Wunder, schließlich sind alle in Rapture zugrunde gegangen. Ebenso wie die utopische Idee Rapture selbst. Andrew Ryan hatte einen Traum. Er träumte von einer freien Welt ohne ethische Gesetze, eine Welt in der der Mensch tun und lassen kann was er will – natürlich um des Fortschritts Willen. Und so baute Ryan hunderte Meter unter dem Meeresspiegel eine große Stadt, die alle Gleichgesinnten und ihre Ideen beherbergen und ihnen ein Zuhause werden sollte. Rapture wurde aber vor allem eines für sie: Ein dunkles, nasses Grab.



Als Rapture noch funktionierte erstreckten sich die Forschungen in alle Richtungen, genetische Manipulation gehörte natürlich auch dazu. Und so erschufen die „Freidenker“ Big Daddys und Little Sisters. Auf besondere Art und Weise verbunden haben Big Daddys einzig und allein die Aufgabe, auf die ihm zugewiesene Little Sister aufzupassen und sie vor allem Übel der Unterwasserwelt zu schützen. Mit einem schweren Taucheranzug stampfen sie hinter den quirligen Sisters her, die stets auf der Suche nach Leichen sind. Besonderen Leichen, denn nur die enthalten das wichtige ADAM.

Sei ein Daddy

Am Ende von Bioshock wurde der Spieler zu einem Big Daddy, in Bioshock 2 steckt er gleich zu Beginn des Spiels in dem schweren Taucheranzug eines der Aufpasser. Aber nicht in der Hülle irgendeines Big Daddys, in der eines Daddys der Delta-Linie – der ersten Generation. Zusammen mit seiner Little Sister stapft der Spieler durch Rapture – und gerät in einen Hinterhalt. Aber an dieser Stelle möchten wir nicht alles vorwegnehmen – nur so viel: Der Spieler gerät in einen Hinterhalt, seine Sister Eleanor wird ihm genommen, er selbst begeht nach eindringlichen Worten Selbstmord. Vermeintlich…

 

Die Big Sisters machen Jagd auf den Delta-Daddy


Doch manchmal ist der Tod nicht das Ende. Zehn Jahre nach dem Lauf an der Schläfe und der Kugel im Kopf schlägt der Delta-Daddy in Rapture seine Augen auf. Der Zahn der Zeit hat an der Unterwassermetropole genagt, die Abhängigkeit von ADAM an den Menschen. Sie haben sich in willenlose Verrückte verwandelt und irren als Splicer durch Rapture. In diesem ganzen Durcheinander spürt der Delta-Daddy dass ihm etwas fehlt, etwas ohne das seine Lebenskraft bald wieder erlischt sein wird: Ohne seine Little Sister kann er nicht überleben, genetischen Manipulationen sei Dank.

Kräftig nachgebohrt

Aber die kleine Herzensdame befindet sich nicht etwa irgendwo, sondern genau am gegenüberliegenden Ende von Rapture. Das alles wäre ja auch nur halb so schlimm, würde die selbsternannte Herrscherin des Unterwasser-Utopia nicht ständig versuchen, den Delta-Daddy von ihren Splicern aus dem Weg räumen zu lassen. Aber ein Big Daddy hat ein dickes Fell – und schlagende Argumente sowieso. Ein neues trägt er am rechten Handgelenk: einen riesigen Bohrer. Kommen die Splicer einmal zu nah ran oder ist der Weg versperrt röhrt der Bohrer auf und Splicer und Trümmer wirbeln durch die Luft.

 

Der Spieler kann mit Plasmiden und Waffen zeitgleich kämpfen


Bioshock 2 ist kein einfacher Ego-Shooter – Bioshock war es schließlich auch nicht. Das Spiel setzt auf eine umfangreiche Storyline. Immer wieder stolpert der Spieler über Tonbandgeräte, die vom Leben der Bewohner in Rapture erzählen als die Probleme in der Stadt begannen. außerdem hat Irrational Games einige Rollenspielelemente mit einfließen lassen. Wer nun ein komplexes Spiel a la Deus Ex erwartet wird enttäuscht. Bioshock 2 ist und bleibt in erster Hinsicht ein Actionspiel, die geliehenen Elemente bringen etwas willkommene Abwechslung ins Gameplay.

 

Drucken | review | 02.03.2010, 11:12 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Feb. 2010
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Ego-Shooter


Tops & Flops
toller Art Déco-Stil
gelungene Akustik
spannende Storyline
Waffen & Plasmide
Bioshock-Universum
matschige Texturen
wenig Neues
keinerlei Horror mehr

System-Vorraussetzungen
Minimal
3 GHZ Pentium / Athlon
2048 MB RAM
256 MB Grafikkarte
11 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
3096 MB RAM
512 MB Grafikkarte
11 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
83%
Sound
90%
Steuerung
85%
Atmosphäre
80%
Motivation
80%
Multiplayer
80%
Gesamtwertung: 83%

Bilderserien



Artikel Flash
 
 
Suche
 
 
 
Umfrage
 
Tägliche Spieleberichte oder monatliches Magazin?





 
 
Partner
 
 
 
 
 
 
 
Content and Design © Copyright 2002 - 2010 Mega-Gaming.com. All rights reserved. Impressum | Kontakt