Während der letzten 400 Jahre ist die Welt langsam zerfallen und ein Bürgerkrieg ist ausgebrochen. Nun liegt es an den letzten übrig gebliebenen, legendären Krieger, bekannt als die Grauen Wächter, die zerrütteten Lande wieder zu vereinen und das bevorstehende Armageddon abzuwenden, das durch die Wiederauferstehung einer unheimlichen Macht droht. Seit ewigen Zeiten beschützen die Grauen Wächter das Königreich Ferelden vor der Dunkelheit, doch ihre Kampfkraft neigt sich dem Ende. Zu aufreibenden waren die Kämpfe gegen das dämonische Bündnis in der Vergangenheit.

Und gerade jetzt steht die größte dunkle Angriffswelle bevor. Aber der Zusammenhalt der Grauen Wächter ist geschwunden, nur wenige stellen sich dem Bösen in den Weg. Andere wollen die bevorstehende Gefahr nicht sehen, wieder andere versuchen das Unheil zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. So liegt das Schicksal von Ferelden in den einiger weniger Streiter die sich dem Kampf stellen, und die versuchen das vom Bürgerkrieg zerrüttete Land für die bevorstehende Schlacht zu einen.
Bevor das Abenteuer beginnt stellt Dragon Age: Origins den Spieler vor eine schwerwiegende Wahl: Mit Mensch, Elf und Zwerg stehe drei verschiedene Charaktere zur Auswahl, sowohl männlich als auch weiblich spielbar. Das Äußere kann der Spieler generieren lassen oder selbst Hand anlegen und die Gesichtszüge, die Frisur, die Haarfarbe, Augenfarbe bis hin zur Stimmlage alles weitere selbst bestimmen. Nach der Wahl des Charakters folgt die Wahl einer von drei Klassen, die mit Krieger, Magier und Schurke typisch ausfallen. Im Verlauf des Spiels wird der Charakter noch weiter spezialisiert.
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Mit blitzender Rüstung geht es in die Schlacht
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Je nach getroffener Wahl erfährt der Spieler in einem spielbaren Prolog mehr über die Hintergründe seines Charakters, sechs verschiedene der sogenannten Origins gibt es. Als Sohn des Zwergenkönigs landet der Spieler vorerst als Mörder abgestempelt hinter schwedischen Gardinen, als Angehöriger des geschundenen und unterdrückten Volks der Elfen legt man sich im Prolog mit den Menschen an. Dabei haben die über zwei Stunden langen Origins mehrere Funktionen: Zum einen soll der Spieler mehr über sein virtuelles Ego erfahren, zum anderen führt das Spiel so in die dichte Handlung ein und dient zeitgleich als Tutorial.
In Dragon Age: Origins ist der Spieler fast niemals allein unterwegs. Entscheidet man sich für den Weg des adligen Zwergs droht eine Schlacht um die Existenz der letzten Zwergen-Metropole, aber um siegreich zu sein muss ein mystischer Schild aus einem Grab geborgen werden. Also geht es mit drei Begleitern auf die Suche, die der Anfang der Intrigen ist. Auch später stiefelt der Spieler nicht allein durch die Lande, stets sind drei Mitstreiter an seiner Seite, die männlichen oder weiblichen Geschlechts sind. Die Begleiter kann der Spieler aus einem größer werdenden Fundus wählen.
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Die Begleiter greifen aktiv in das Kampfgeschehen ein
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Per Tastendruck kann zwischen allen vier Charakteren gewechselt werden um ihnen etwa Anweisung für die Schlacht zu geben. Das lässt sich allerdings auch über taktische Einstellungen regeln, die im Verlauf des Spiels immer anspruchsvoller werden. Welche Feind-Gattung wird zuerst dem Erdboden gleich gemacht, wann dürfen sich die Begleiter eigenständig verarzten oder welche Spezialfähigkeiten dürfen in welcher Kampfsituation eingesetzt werden. Ein weiterer Begleiter ist übrigens ein Hund, der seinem Herrchen auf Schritt und Tritt folgt. Auch er ist steuerbar und teilt im Kampf ordentlich aus.
Drucken | review | 23.11.2009, 20:18 |
Tim Ahlert