Die Elyos und die Asmodier stehen sich feindlich gegenüber, doch das war nicht immer so. Einst lebten die Völker in Einklang, bis es zu einem verheerenden Unglück kam. Ein ganzer Planet brach in zwei Hälften - und seit diesem Tage herrscht Krieg zwischen den engelsgleichen Elyos und den dämonischen Asmodiern. In diesem Durcheinander erwacht ein einst strahlender Krieger - allerdings ohne Gedächtnis und ohne Kräfte. Aber natürlich liegt sein Schicksal auf dem Schlachtfeld, und genau dort will er so schnell wie möglich wieder hin zurück.

Am Beginn von Aion: The Tower of Eternity steht eine Entscheidung. Entsprechend der beiden verfeindeten Parteien hat der Spieler die Wahl als Streiter der Elyos oder der Asmodier anzutreten. Die Wahl beeinflusst vor allem die Umgebung des Online-Rollenspiels sowie die Farbgebung: Die Asmodier hausen auf der der Sonne abgeneigten Seite des Planeten, dort herrschen Dunkelheit, Kälte und Schnee. Die Elyos leben auf der Sonnenseite, dort bestimmen kräftige und bunte Farben das Bild, dichte Wälder ebenso wie triste, gelbe Wüstenabschnitte.
| Zwei Seiten, eine Karriere |
Wenn es in Aion: The Tower of Eternity auch zwei verschiedene Völker gibt sind die Klassen und die damit verbunden Karrieren völlig identisch. Vor dem Spielbeginn muss nicht nur die Entscheidung zwischen Elyos und Asmodier gefällt werden, außerdem steht die Wahl einer Grundklasse an. Derer gibt es in dem Online-Rollenspiels insgesamt vier: Magier, Priester, Späher und Krieger. Von Level 1 bis Level 10 ist der Spieler nur mit seiner Grundklasse unterwegs, danach steht erneut eine Wahl an, denn die Grundklassen splitten sich in jeweils zwei verschiedene Wege.
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Die Welt der Asmodier ist blass und kalt
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Wurde zu Beginn des Spiels die Grundklasse Krieger gewählt muss man sich ab Level 10 entscheiden ob der Weg des gedächtnislosen Kriegers fortan als Gladiator oder Templer weiter verlaufen soll. Magier entscheiden sich zwischen den Karrierewegen Beschwörer oder Zauberer, der Späher wächst zum Assassinen oder Jäger heran. Der Priester zu guter Letzt entscheidet sich zwischen Kleriker und Kantor. Mit der Grundklasse wird die grundlegende Ausrichtung des Charakters festgelegt, die zweite Wahl bestimmt eine weitere Justierung, was sich auf Fähigkeiten auswirkt.
In der Welt von Aion: The Tower of Eternity gibt es zwei verschiedene Arten von Aufgaben: Typische Missionen wie man sie in jedem Rollenspiel findet und Aufgaben, die für den Verlauf der Kampagne von Bedeutung sind. Die werde nicht nur von allerlei hübschen Sequenzen begleitet, sie bringen dem angehenden Helden auch allerlei Belohnungen in Objekt- und Punktform ein. So erfährt der Spieler nach und nach warum sein virtuelles Ebenbild gedächtnislos erwachten und wie es nun wieder zu einem der größten Krieger auf dem verfeindeten Planeten heranwächst.
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Starke Widersacher machen Einzelkämpfern das Leben schwer
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Aion: The Tower of Eternity setzt für die Abarbeitung von Aufgaben und Missionen Gruppenbildung voraus, ansonsten sind ein großer Teil nicht lösbar. Grund dafür sind nicht die Aufgaben selbst, sondern die Widersacher - denn die fallen nicht selten sehr stark aus. Die Aufgaben sind ohnehin ein Knackpunkt des Online-Rollenspiels, denn hier kommt sehr oft vor, was aus Rollenspielen im Allgemeinen (eigentlich) längst verschwunden sein sollte: Aufgaben wie "Töte eine Handvoll X" oder "Sammel mir so und so viele Y ein". Spannende Missionen sehen anders aus.
Drucken | review | 20.10.2009, 21:16 |
Tim Ahlert