StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Sacred 2: Fallen Angel

Seit Anbeginn der Zeit strömt die T-Energie durch Ancaria. Jene geheimnisvolle Kraft bildet den Anfang allen Lebens, ist Quell aller Magie und Ursprung allen Denkens. Lange Zeit wachten die engelhaften Seraphim über die T-Energie und somit über das Geschick der gesamten Welt. Sie gaben ihr Wissen an das Volk der Hochelfen weiter, sodass diese sich die T-Energie zu Nutzen machen konnten. Und tatsächlich, mit Hilfe der T-Energie erfuhr das Reich der Hochelfen einen unvergleichlichen Aufschwung und wurde zur beherrschenden Kultur in Ancaria. Eine Kraft, die soviel Macht enthält wie die T-Energie, birgt große Gefahren in sich. Die Kinder Ancarias hatten nicht gelernt damit umzugehen.

 

Schon bald entbrannte unter den Hochelfen ein Streit darüber, wie und wofür die T-Energie zu nutzen sei. Jede Partei wollte sich der Macht bedienen. Aus dem Streit wurde ein unlösbarer Konflikt, der das Volk der Hochelfen spaltete. Ein furchtbarer Bürgerkrieg wütete unter den Hochelfen, in dem es nur Verlierer gab. Ihr Reich zerfiel und mit dem Zerfall das gesamte Gefüge der Macht. Andere Völker drängten auf die Bühne Ancarias und waren bereit die Macht an sich zu reißen und den Platz der Hochelfen einzunehmen. Zwist überzog das Land. Neben den Verwüstungen des Krieges brach noch ein weiteres Unheil über Ancaria hinein: Die T-Energie geriet außer Kontrolle! Zweitausend Jahre vor Shaddar wird der Ruf nach Helden laut, um diesen Krieg abzuwenden und die Kontrolle über die T-Energie zurückzuerlangen. Helden, die mit aller Macht verhindern, dass die Welt endgültig ins Chaos stürzt - oder dafür sorgen…

Zurück nach Ancaria

Die Handlung von Sacred 2: Fallen Angel ist weit vor den Ereignissen des Vorgänger-Titels angesiedelt, doch der Weg dahin kann verdammt steinig werden. Denn trotz Millionen von Euros, die Ascaron und Deep Silver in die Qualitätskontrolle von Sacred 2: Fallen Angel gesteckt haben krankt das Action-Rollenspiel stellenweise sehr stark. Auf manchen Systemen verweigert das Programm völlig den Dienst, andernorts gibt es Probleme mit der grafischen Darstellung, mit dem Sound oder der Performance. Ascaron hat bereits mit einigen Patches für Abhilfe gesorgt, weitere werden folgen. Probleme gab es übrigens auch mit der Registrierung, die Online vorgenommen werden muss. Einige Spiele wurden mit ausländischen Handbüchern ausgeliefert – daher ließ sich Sacred 2: Fallen Angel nicht registrieren.

 

Die Dryade ist ein ehr naturverbundener Charakter


Ist diese Hürde mit oder ohne Patches gemeistert kann der Ausflug in die fantastische Welt von Ancaria beginnen. Wie es sich für einen Titel des Rollenspiel-Genres gehört kommt zu Beginn die obligatorische Wahl des Protagonisten, und hier bietet Sacred 2: Fallen Angel eine wahrlich große Auswahl. Der Spieler kann sich zwischen sechs verschiedenen Gemütern entscheiden, von denen nur die Seraphim aus dem Vorgänger bekannt ist. Neu dazu gekommen sind der untote Schattenkrieger, ein dunkler Inquisitor, die Mensch-Maschine Mischung Tempelwächter, die mit Voodoo-Kräften ausgestattete Dryade und zu guter Letzt die magisch begabten Hochelfen. Die sechs Helden unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern auch Bewaffnung und den speziellen Fähigkeiten, die im Lauf von Sacred 2: Fallen Angel verbessert werden.

Gut oder Böse?

Wie der Einleitungstext es schon so treffend beschreibt hat der Spieler die Wahl Ancaria vor dem drohenden Unheil zu bewahren oder dafür zu sorgen, dass Ancaria noch schneller zu Grunde geht. Die Entscheidung Gut oder Böse kann schon bei der Charakterwahl entschieden werden: Die Seraphim ist von Haus aus eine Verkörperung des Guten, der Inquisitor ist von Natur aus ein Bösewicht. Die übrigen vier Probanden haben zu Beginn der Handlung von Sacred 2: Fallen Angel die Gemüts-Wahl, die durch eine spielerische Entscheidung getroffen wird. Beispiel Tempelwächter: Der Stahlkolloss wird von Grabräubern ausgebuddelt. Nun kann der Spieler sie dem Erdboden gleich machen (Böse) oder sie leben lassen und von dannen ziehen (Gut).

 

In Ancaria trifft der Spieler auf viele wundersame Wesen


Ob nun gut oder böse, alsbald steht der Spieler irgendwo in Ancaria und hat die Qual der Wahl, was er als erstes tun soll. Die Möglichkeiten sind scheinbar unbegrenzt, die riesige spielerische Freiheit zu Beginn kann Sacred 2: Fallen Angel schon einmal zu Verhängnis werden. Ein Tutorial gibt es in diesem Sinne nicht, nur einige Missionen die dem Spieler die Mechanik und die Handlung des Action-Rollenspiels näher bringen sollen. So richtig unterscheiden sich die Tutorial-Missionen von den übrigen und folgenden Aufgaben allerdings nicht, sie wirken lediglich etwas aufgesetzt im Vergleich zu den Dingen die in Sacred 2: Fallen Angel noch so kommen. Sacred-Veteranen werden sich schnell zu Recht finden, Neulinge in Ancaria wünschen sich eine umfangreichere Einführung.

 

Drucken | review | 16.10.2008, 20:23 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Okt. 2008
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Rollenspiel


Tops & Flops
riesige Spielwelt
dichte Atmosphäre
wunderschöne Grafik
lebendige Spielwelt
35 Stunden Spielzeit ohne Nebenquests
unübersichtliche Quest-Liste
viele technische Probleme

System-Vorraussetzungen
Minimal
2,4 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
20 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
25 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
85%
Sound
85%
Steuerung
80%
Atmosphäre
83%
Motivation
85%
Multiplayer
80%
Gesamtwertung: 83%

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