StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Das Schwarze Auge: Drakensang

Das Schwarze Auge ist wohl das bekannteste Pen & Paper Rollenspiel in Deutschland. 1984 wurde es unter den Fittichen des Schmidt Verlag veröffentlicht und schreibt seitdem eine Erfolgsgeschichte. Bestehend aus mehreren Kontinenten ist Aventurien der bekannteste, außerdem bietet er den Hintergrund für diverse Materialien rund um Das Schwarze Auge: Brettspiele, Bücher und Kampagnen. Den Schritt auf den Computer schaffte Das Schwarze Auge auch schon, in den Neunziger Jahren wurden erfolgreich einige Spiele vertrieben. In den vergangenen Jahren geriet das Pen & Paper Rollenspiel immer mehr und mehr in Vergessenheit – bis Anfang August 2008. Mit Das Schwarze Auge: Drakensang erlebt das Rollenspiel eine neue virtuelle Hochzeit!



Ein Brief des guten, alten Freundes Ardo von Eberstamm trifft ein, verheißt jedoch nichts Gutes. Ardo scheint einem düsteren Geheimnis auf die Schliche gekommen zu sein, sein Brief ist ein Hilferuf. Eine grausame Mordserie erschüttert die Ruhe der friedlichen Stadt Ferdok. Hinter einer scheinbar biederen Fassade gehen finstere Gestalten ihren dunklen Machenschaften nach. Die Abenteurer beginnen in der Mordserie zu ermitteln und immer neue Fragen werden aufgeworfen. Hängen die Morde mit der Ausrufung der Hesindekirche zum zehnten Jubiläum der Drachenqueste zusammen, und welche Rolle spielt ein mysteriöser Erzmagier bei der Geschichte?

Eine kleine Einführung

Als guter Freund fackelt der Spieler natürlich nicht lang und macht sich sogleich auf den Weg, um seinem Freund zur Seite zu stehen. Doch schon weit vor den Toren der Stadt nimmt die Reise vorerst ein Ende: Ferdok ist hermetisch abgeriegelt, jeder Besucher und Bürger wird unter die Lupe genommen, Fremde werden erst gar nicht in die Stadt gelassen. Es sei den, zwei ehrenwerte Bürger der Stadt bürgen für den Spieler und seine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Das Schreiben des weithin bekannten Freundes reicht der Miliz nicht aus, weitere ehrbare Bürger müssen als Fürsprecher gewonnen werden. So muss der Spieler seine ersten kleinen Missionen absolvieren, die gleichsam als Einführung in Das Schwarze Auge: Drakensang dienen.

 

Im Untergrund macht der Spieler rundenbasiert Ungetier den garaus


Das kleine Dorf Avenstreu liegt ganz in der Nähe, ehrbare Bürger werden sich dort wohl finden. So macht sich der Spieler auf, verschiedene Aufgaben zu erfüllen: Einen leicht verschusselten Magier aus einer verqueren Situation zu befreien, den Geliebten der hübschen Gauklerin Salina befreien, den im Wald verschollenen Jäger suchen und gleichfalls retten, sowie ein bestehendes Räuber-, Wolfs- und Bärenproblem lösen. Alle besagten Aufgaben müssen nicht erfüllt werden, nur so viele um zwei Fürsprecher für sich zu gewinnen. So lernt der Spieler nicht nur nach und nach Das Schwarze Auge: Drakensang kennen, schon bald formieren sich auch die ersten Begleiter, die den Spieler auf seinem Abenteuer begleiten.

Welcher Charakter darf's denn sein?

Bevor das Spiel jedoch beginnt stellt sich der Spieler ein virtuelles Ego zusammen. Dabei hat der Spieler nicht nur die Wahl zwischen einem Menschen, einem Zwerg und einem Elfen, insgesamt muss sich der Spieler zwischen 27 verschiedenen Charakterklassen entscheiden. So kann der Spieler wahlweise mit den typischen Rittern, Magiern, Dieben oder den Das Schwarze Auge typischen Amazonen oder Thorwaler in die Schlacht ziehen. Zudem stehen noch eine Reihe verschiedener Mischcharaktere zur Wahl. Wie für Rollenspiele typisch wird das virtuelle Ego im Verlauf des Spiels mit verschiedenen Eigenschaften und Werten gestärkt und verbessert, allerdings fallen die Möglichkeiten der Gestaltung in Das Schwarze Auge: Drakensang sehr sehr umfangreich aus.

 

In den leicht umständlichen Menüs wird der Charakter aufgewertet


Genretypisch wartet der Charakter mit den typischen Eigenschaften auf, die in nahezu jedem Rollenspiel zu finden sind: Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz, etc… Außerdem gibt es verschiedene Basispunkte wie Energiepunkte, Lebenspunkte oder Angriffswerte. Die oben beschriebene Charakterwahl macht sich mit verschiedenen Vor- sowie Nachteilen zudem in der Bewertung bemerkbar. Diese individuellen Eigenschaften unterteilen sich in Talente wie Wissen, körperliche Fähigkeiten, Bildung oder handwerkliche Fähigkeiten. Auch die verschiedenen Waffenklassen sind vertreten. Sämtliche beschriebenen Werte und Eigenschaften werden durch Punkte aufgewertet, die der Spieler durch erfüllte Missionen oder gewonnene Kämpfe sammelt. Allerdings sollte man bei der Verteilung Vorsicht walten lassen, eine sinnfreie Verteilung kann auch nach Hinten los gehen.

 

Drucken | review | 14.08.2008, 20:51 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 August 2008
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Rollenspiel


Tops & Flops
spannende Geschichte
anspruchsvolle Kämpfe
50+ Stunden Spielzeit
hübsche Umgebungen
gelungene Vertonung
wenig Text vertont
hölzerne NPCs
lange Laufwege
Kamera-Probleme

System-Vorraussetzungen
Minimal
2,4 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
6 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
512 MB Grafikkarte
6 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
85%
Sound
85%
Steuerung
80%
Atmosphäre
85%
Motivation
85%
Gesamtwertung: 84%

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