StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Die Legende von Beowulf - Das Spiel

Beowulf ist aktuell in aller Munde und Augen. Erst vor wenigen Tagen kam der computeranimierte Actionfilm rund um den Helden in die deutschen Kinos; seitdem schnetzelt sich Beowulf auf den deutschen Kinoleinwänden durch Gegner en masse. Kurz vor dem Start des Kinofilms veröffentlichte Publisher und Entwickler Ubisoft ein gleichnamiges Action-Adventure, in dem der Spieler in die Rolle des nordischen Helden schlüpft. Dabei orientiert sich das Action-Spiel nur wenig an den Geschehnissen des Kinofilms, die Geschichten basieren zwar auf ein und demselben Helden, das Spiel zeigt allerdings 30 Jahre aus dem Leben von Beowulf, die im Verlauf des Films dem Zuschauer vorenthalten werden.

Beowulf ist ein Held wie er im Buche steht. Er ist von großer Statur und Stärke, sein Mundwerk ist ebenso groß wie er hoch ist. Viele Männer versuchten sich mit dem gefeierten Helden und König zu messen, doch jeder musste bisher noch resigniert die Flinte ins Korn werfen. Beowulf aber frönt noch einem weiteren Hobby: Dem Töten von Monstern und mysteriösen Kreaturen. Kein Monster und keine Kreatur, und seien sie noch so groß und furchteinflößend, konnten dem Helden das Wasser reichen; Trolle nicht, Drachen nicht und auch schier endlos lange Seeschlagen nicht. Doch sein großer Mut und sein mindestens ebenso großer Übermut sollten dem nordischen König und Helden in seinem blutigen Leben zum Verhängnis werden.

Kämpfen wie ein Held

Die Lizenzumsetzung von Beowulf entpuppt sich als ein reinrassiges Action-Adventure. Aus der Verfolgerperspektive schaut der Spieler seinem nordischen Heldenego über die virtuelle, muskelbepackte Schulter und macht mit bloßen Händen, Schwertern oder Äxten seine Feinde dem Erdboden gleich. Blutige Kampfaction steht bei Beowulf klar im Fokus des Spiels, trotzdem kommenden in dem Action-Adventure auch noch weitere Elemente zum tragen. So kann Beowulf im Kampf seine Gefolgsleute steuern oder der Spieler muss unter Zeitdruck verschiedene Kombinationen vollführen, um sein nordisches Heldenego auf dem Monitor am Leben zu erhalten.

Der rustikale Nordmann Beowulf macht sich auf die Monster dieser Erde auszulöschen

Der Spieler zieht in der Rolle von Beowulf gegen die verschiedensten Kreaturen in die Schlacht. Manches Mal müssen sich der Held und seine Männer mit aggressiven Riesenschildkröten herumschlagen, ein anderes Mal werden sie von feindlichen Schild- und Schwertträgern angegriffen. Mit den gleichen Waffen gilt es die Angriffe blutig zurückzuschlagen, die Gefolgsleute attackieren die Feinde selbstständig – geben dabei jedoch recht schnell den Löffel ab. Sie haben allerdings auch noch andere Aufgaben: Ähnlich wie in Overlord kann Beowulf seinen Männern Aufgaben erteilen. Liegt ein großer Felsbrocken im Weg räumen die Männer ihn weg, gilt es ein Tor mit einer Winde zu öffnen tun sie dies ebenso. Beowulf muss sich in diesen Momenten tatkräftig um die anstürmenden Gegner kümmern.

Der rechte Knopf zur rechten Zeit

Beowulf bekommt es immer wieder mit besonders großen und besonders starken Kreaturen zu tun, bei denen einfaches Kleinhacken mit Axt oder Schwert nicht zum Ziel führt; hier muss der Protagonist zu besonders blutigen Mitteln greifen. Zu Beginn des Spiels bekommt es Beowulf mit einer großen Seeschlange zu tun, die den muskelbepackten Helden gern verspeisen möchte. Beowulf rettet sich auf einen kleinen Fels, die Seeschlage attackiert ihn immer wieder. Der Spieler muss den Angriffen ausweichen und im rechten Moment auf den Kopf der Schlage einschlagen bis dieser benommen kurz auf das Felseiland fällt. Ab diesem Moment steuert der Spieler den nordischen Helden über das rechtzeitige Drücken von Tastenkombinationen, damit dieser besonders blutrünstig der Schlage ein qualvolles Ende bereitet. Aber auch weitere Aufgaben werden durch Tastenkombinationen gelöst.

Wie es sich gehört geht es für den nordischen Helden mit dem Schiff auf die Reise

Hobby-Helden müssen sich im Verlauf des Spiels aber nicht nur auf die körperliche Stärke von Beowulf verlassen – Wozu ist der stämmige Nordmann schließlich ein Held? Die Götter haben ihn mit einer ganz besonderen Fähigkeit gesegnet: Er kann, wann immer er will, in Raserei verfallen. Ist diese aktiviert färbt sich der Monitor in ein blutiges Rot und Beowulf kann mit nur einem einzigen Schlag einer ganzen Gruppe von feindlichen Schwertkämpfern den Garaus machen oder besonders schwere Objekte wie Säulen im Kampf einsetzen. Der Raserei-Modus ist ebenfalls notwendig um besonders große Gegner, wie die beschriebene Seeschlage, zu besiegen. Allerdings ist Beowulf nach dem Ende der Raserei sehr geschwächt und fällt feindlichen Angriffen schnell zum Opfer. Daher sollte die Raserei immer abgebrochen werden bevor sie sich von selbst beendet und den Helden schwächt.

 

Drucken | review | 26.11.2007, 08:45 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 November 2007
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Action-Adventure


Tops & Flops
actionreiches Gameplay
markanter Held
butterweiche Animationen
grafisch ansprechend
wenig Abwechselung
Steuerungs-Probleme

System-Vorraussetzungen
Minimal
3 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
7 GB Festplattenspeicher

Optimal
Intel Core 2 Duo Prozessor
2048 MB RAM
256 MB Grafikkarte
7 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
80%
Sound
80%
Steuerung
70%
Atmosphäre
75%
Motivation
70%
Gesamtwertung: 75%

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