StarCraft II: Wings of Liberty - Bei uns im Test

1998 veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein Strategiespiel, dass sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Vor Jahren wurde mit StarCraft II: Wings of Liberty...

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Infernal

Ryan Lennox ist der beste Agent von EtherLight, dem Geheimdienst und Einsatztrupps des Himmels. Doch er wird seiner himmlischen Kräfte beraubt und als Sterblicher auf die Erde verbannt. Und damit noch immer nicht genug: Auf der Erde versuchen die Agenten von EtherLight Ryan Lennox auszuschalten. In diesen für Lennox unsicheren Zeiten wird er vom Geheimdienst der Gegenseite, von Abyss, kontaktiert. Lucius Black bietet Lennox die Möglichkeit Rache an seinem ehemaligen Arbeitgeber zu nehmen und mit höllischen Kräften ausgestattet die Agenten des Himmels zu bekämpfen. Nach einer mehr als kurzen Bedenkzeit willigt Ryan Lennox ein.

Doch hinter der Verbannung von Lennox, dem Mordanschlag auf ihn und der Rekrutierung durch die Gegenseite steckt weit mehr, als Lennox sich hätte träumen lassen. Geisis, der Leiter von EtherLight, plant während einer Planetenkonstellation die den Allmächtigen blind macht, das Böse auf der ganzen Welt auszulöschen. Das würde das natürliche Gleichgewicht der Erde stören und sie ins Chaos stürzen. Und niemand geringerem als Ryan Lennox obliegt die Aufgabe, genau dies zu verhindern – Koste es was es wolle.

Ein höllischer Engel

Infernal ist ein Third-Person Shooter wie er im Buche steht. Der Spieler übernimmt aus der Verfolgerperspektive die Kontrolle über Ryan Lennox und führt ihn in den Kampf gegen die himmlischen Truppen. Dabei bedient sich der Spieler wie gewohnt der bewährten Steuerungs-Kombination aus Maus und Tastatur. Mit der Maus visiert der Spieler die Feinde an, mit der Tastatur werden die Bewegungen von Ryan Lennox gesteuert. Die Befehle kann der Spieler seinen Bedürfnissen zu folge frei auf der Tastatur belegen.

Ryan Lennox - Engel im Auftrag des Teufels

Um sich gegen die himmlische Übermacht behaupten zu können steht Lennox ein angemessenes Repertoire an Schießprügeln zur Verfügung. Angefangen von einem einfachen Shuriken (Wurfstern) über Pistole, Maschinengewehr bis hin zu Flammenwerfer und Raketenwerfer wartet das Arsenal mit zwölf verschiedenen Waffen auf. Sollte dem Spieler einmal die Munition ausgehen kann er sich auch noch mit Händen und Füssen zur Wehr setzten, wenn er im Kampf seinem Gegner direkt gegenüber steht. Es kommt aber nur äußerst selten vor, dass die Munition knapp wird, da Lennox jede vom Gegner fallen gelassene Waffe aufnehmen kann.

Pistole + Höllenfeuer = Höllenfeuerpistole

Lucius Black hat seinen Agenten mit speziellen höllischen Kräften ausgestattet wie dem Höllenfeuer, das der Spieler mit jeder normalen Feuerwaffe koppeln kann. Durch das Töten von Gegnern sammelt der Spieler Mana-Punkte, die den Einsatz des Höllenfeuers ermöglichen. Sobald das Höllenfeuer aktiviert ist züngeln Flammen um den Schussarm von Lennox und statt einer normalen Patrone verlässt ein tödlicher Strahl des höllischen Feuers die Waffe. Ein Schuss des höllischen Feuers reicht aus, um einen himmlischen Gegner zu seinem Auftraggeber zu befördern – daher sollte diese Kraft mit Bedacht eingesetzt werden. Einmal aufgebraucht dauert es eine Weile bis das höllische Feuer wieder einsatzbereit ist.

Die Effekte der PhysX-Karte sehen bildschön aus

Als höllischer Agent kann sich der Spieler nicht einfach mit Hilfe eines Erste-Hilfe-Kastens heilen, dafür bedarf es schon etwas mehr. Hat Lennox einem Gegner das Lebenslicht ausgepustet muss er sich an dessen Seele laben, um seine Lebensenergie wieder aufzufrischen. Schick animiert und grafisch hübsch dargestellt entzieht er seinem Gegner die Seele, der sich danach in Wohlgefallen auflöst. Dabei sammelt Lennox zudem noch Dinge ein, die sein Gegenüber bei sich trug. So sammelt der Spieler dessen Waffe, Munition und etwaige Gegenstände wie Codekarten oder ähnliches ein.

 

Drucken | review | 03.03.2007, 17:35 | Tim Ahlert
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
 Eidos
Erscheinungstermin
 Februar 2007
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 3D-Action


Tops & Flops
schnelle Action
höllische Kräfte
bildhübsche Grafik
innovative Rätsel
teils vorausschaubare Story
manchmal einseitig

System-Vorraussetzungen
Minimal
1,7 GHZ Pentium / Athlon
512 MB RAM
128 MB Grafikkarte
2 GB Festplattenspeicher

Optimal
2,5 GHZ Pentium / Athlon
1024 MB RAM
256 MB Grafikkarte
2 GB Festplattenspeicher

Bewertungen
Grafik
85%
Sound
82%
Steuerung
80%
Atmosphäre
78%
Motivation
80%
Gesamtwertung: 81%

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